Michael Wegerer in Malmö © Cecilia Sering

Von der Idee zur Ausstellung, ein Workshop

Der Künstler Michael Wegerer arbeitet als Artist in Residence mit Schülern und Schülerinnen der 10ten Klasse an der Entwicklung einer Ausstellung, die im April 2016 im Künstlerhaus Wien gezeigt wird.
Während eines zweiwöchigen Workshops im März 2016 wird die Schule für Schüler und Schülerinnen der 10ten Klasse zu einem temporären Siebdruck-Atelier.

Ausgangspunkt und Thema für diese Projektarbeit sind die aktuellen politischen und sozio-kulturellen Entwicklungen und deren Darstellung in den Medien. Michael Wegerer richtet bei der Erarbeitung von neuen großformatigen Arbeiten den Fokus auf die Frage: Wie nehmen junge Menschen zeitaktuelle Medienbilder in ihrer persönlichen und subjektiven Sicht wahr und wie interpretieren sie diese visuell?
Im gemeinsamen Dialog wird ein künstlerischer Prozess aufgebaut, um sich visuell mit den aktuellen Schlagzeilen und den in den Medien vermittelten Bildern auseinanderzusetzen, aber auch um künstlerische Positionen aus der Geschichte der partizipativen Kunst unter Anwendung des Mediums Siebdruck zu erfahren und auszuloten (Corita Kent, Andy Wahrhol, Ed Ruscha, u. a.)

Abschließend werden die entstanden Arbeiten im Künstlerhaus ausgestellt. In einer Ausstellungsbroschüre werden die Arbeiten dokumentiert. Zugleich findet aktiv eine Vertiefung und Vernetzung von Kulturinstitution und Bildungseinrichtung statt.

Ankündigung: Ausstellung im Künsterhaus Wien (Passagegalerie)
Vernissage: 6. April 2016
Dauer: 7. bis 10. April 2016

Das Projekt ist eine Kooperation mit dem Künstlerhaus Wien und Kulturkontakt Austria (Culture Connected)

"Der Siebdruck ist ein sehr demokratisches Medium. Die eigene Meinung kann in Wort und Bild durch die Reproduktionsfähigkeit an ein sehr großesPublikum kommuniziert werden. Der Siebdruck ist geschichtlich aus dem Printmediumgewachsenen und wurde besonders in Protestbewegungen für Plakate eingesetzt.“
(Michael Wegerer)

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