TOMAK_Schulmeista_©Alek_Kawka

TOMAK

TOMAK (* 1970 in St. Veit an der Gölsen, Niederösterreich) ist ein österreichischer Künstler, der in Wien lebt und arbeitet. Er seziert mit seiner Kunst sozialpolitische Themen und philosophische Ansätze und stellt diese infrage. Die Kritik des Denkens und des Sehens sind zentrale Bausteine seiner Arbeit.

TOMAK und die Waldorf Astorias
Das Projekt TOMAK und die Waldorf Astorias entstand auf Initiative der Rudolf Steiner-Schule Wien-Mauer. TOMAK arbeitete von Januar bis März 2015 in der Schule mit Schülerinnen und Schülern unterschiedlichen Alters zu den Themen „Ordnung, Disziplin, Freiheit“. In dieser 74-teiligen Arbeit, die aus collagierten Anordnungen von Kinderzeichnungen, medizinischen Abbildungen und Fotografien besteht, arrangiert TOMAK in Anlehnung an die Arbeit der Wiener Gruppe das Thema „Kind und Welt“ neu. Ausgehend von ca. vierzig großformatigen „Schultafelbildern“, in Anlehnung an Joseph Beuysʼ Unterrichtstafelbilder in Kreide auf Tafel aus den Siebzigerjahren, werden mit Holzflächen und Leinwänden, die mit grünem Schultafellack vorgrundiert wurden, Malflächen geschaffen, die sich inhaltlich mit dem Thema „Kind und Welt“ befassen. Darüber hinaus fertigt TOMAK zwanzig Gemälde mit den Themen „Schule und Schüler“, „Kunst und Philosophie“, die neben Beuys, der Wiener Gruppe, Rudolf Steiner und Moritz Schreber Zitate von Ludwig Wittgenstein und Käthe Kollwitz aufgreifen. Das Projekt wird filmisch und fotografisch dokumentiert.

Website: TOMAK & die Waldorf Astorias

(Quelle)

„Bis zum sechsten, siebenten Lebensjahr sind alle noch Menschen, aber dann
werden die meisten zu Bürgern gemacht. Ja, dann werden die Kinder zu Bürgern
assimiliert. Die Angepasstheit, die Unzufriedenheit, die Verkrampfung macht sich
plötzlich im Kopf breit. Kunst hilft mit, dass man nicht in diese Zwänge verfällt,
offen bleibt.“

TOMAK

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